Öffnungszeiten:
Sonntag, Montag und Dienstag
von 16.00 - 22.00 Uhr
Wir haben gemischten Saunabetrieb
Schon gewußt? 12.03.26
Das Herzstück jeder Sauna ist das Prinzip der Konvektion. Sobald der Saunaofen die Luft erhitzt, dehnt sie sich aus. Dadurch nimmt ihre Dichte ab, sie wird leichter als die Umgebungsluft und steigt unweigerlich zur Decke auf. Dort staut sich die Hitze und breitet sich horizontal aus, bevor sie an den kühleren Außenwänden langsam wieder absinkt. Dieser kontinuierliche Kreislauf sorgt dafür, dass sich in der Sauna eine ausgeprägte Temperaturschichtung bildet. Da Luft ein schlechter Wärmeleiter ist, vermischen sich diese Schichten ohne aktive Lüftung kaum von selbst.
In der Praxis bedeutet dies ein massives Temperaturgefälle innerhalb des Raumes. Während auf Fußbodenhöhe oft nur moderate 30 bis 40 °C herrschen, können direkt unter der Decke Spitzenwerte von über 100 °C erreicht werden. Die Stufenbänke fungieren hierbei als präzise Temperatur-Wähler. Pro Ebene rechnet man in der Saunatechnik mit einem Temperaturanstieg von etwa 10 bis 15 Grad Celsius. Die Platzierung der Bänke ermöglicht es dem Badegast somit, sich exakt in dem thermischen Bereich zu positionieren, der seinem persönlichen Empfinden und seiner aktuellen Tagesform entspricht.
Die Wahl der richtigen Stufe ist entscheidend für den therapeutischen Erfolg des Saunagangs. Die Bänke bieten eine Flexibilität, die weit über die reine Bequemlichkeit hinausgeht, da sie eine individuelle Anpassung der Hitzebelastung ermöglichen:
Die untere Ebene: Hier finden Anfänger oder Menschen mit niedrigem Blutdruck einen schonenden Einstieg bei etwa 50 bis 60 °C. Es ist zudem der ideale Ort, um die letzten Minuten eines Saunagangs zu verbringen, damit sich der Kreislauf vor dem Aufstehen stabilisieren kann.
Die mittlere Ebene: Bei etwa 70 bis 80 °C findet hier das klassische Wohlfühlklima statt. Die Belastung für das Herz-Kreislauf-System ist moderat, aber effektiv genug für die angestrebte Durchblutung und das Training der Gefäße.
Ein wichtiger Aspekt für die Expertise beim Saunieren ist zudem die Körperhaltung. Da der Kopf deutlich hitzeempfindlicher ist als die Füße, entsteht beim aufrechten Sitzen ein Temperaturunterschied von mehreren Grad innerhalb des eigenen Körpers. Experten empfehlen daher oft, die Tiefe der Bänke zu nutzen, um die Beine auf die gleiche Ebene wie den Oberkörper zu legen. Diese horizontale Liegeposition sorgt für eine gleichmäßige Erwärmung und entlastet das Herz spürbar.
Die obere Ebene: Hier wird die Hitze am intensivsten erlebt. Erfahrene Saunagänger nutzen diese Zone für maximale Reize, besonders während des Aufgusses (finnisch: Löyly), da sich der heiße Wasserdampf zuerst unter der Decke sammelt und die gefühlte Temperatur schlagartig erhöht.
Quelle:
https://saunazeit.com/gestufte-hitze-warum-ihre-sauna-sitzbaenke-auf-mehreren-ebenen-hat/
Eine Bitte habe ich noch:
Besucher mit „akuten Erkrankungen der Atemwege“ sollten aus gesundheitlichen Gründen, und mit Rücksicht auf die anderen Saunagäste, bei starkem Husten und Schnupfen grundsätzlich öffentliche Saunabäder nicht aufsuchen. Es ist nicht sehr wahrscheinlich, sich während des 8 bis 15 minütigen Aufenthalts in der Saunakabine anzustecken, es sei denn, einem Saunabadenden fehlt jegliche Hustendisziplin und die anderen Gäste werden immer wieder angehustet.
Gehen sie bitte daher nicht in die Sauna, wenn sie sich krank fühlen oder Symptome wie Schnupfen, Husten oder Fieber haben.